Bericht über die Sitzung der Gemeindevertretung am 15 Juni 2011
Am 15.Juni fand im Haus am Kamp eine Sitzung der Gemeindevertretung statt.
Aus dem Kreis der anwesenden Lägerdorfer Bürger wurden u.a. folgende Fragen gestellt:
1. Gibt es Interessenten zum Industriepark Steinburg an der A 23? Antwort: Ja.
Schwierig gestaltet sich dabei die Schaffung von Ausgleichsflächen.
2. Sachstand Windkraft? Die Planungen der Projektgesellschaft sind abgeschlossen. Man wartet jetzt auf die Verabschiedung der Windeignungsflächen durch das Land Schleswig-Holstein im September 2011.
3. Pumpspeicherwerk in Lägerdorf? Hier wird jetzt eine Projektstudie durch die beteiligten Firmen Holcim und EON erstellt.
4. In welcher Form unterstützt die Firma Holcim die Schaffung von Kindergartenplätzen? Laut Bürgermeister Sülau muss jetzt über diesen Sachverhalt verhandelt werden.
5. Sachstand L 116? Der Amtsausschuss des Amtes Breitenburg hat hierzu einen Brief an den zuständigen Landesminister geschickt.
6. Nahversorger Dorfstr./TopKauf/Deutsches Haus? Über eine Kündigung des Betreibers zum Jahresende ist nichts bekannt. Zur Zeit wird geprüft , ob der Eigentümer Fördermittel für den Saalumbau erhalten kann.
In einem Vortrag stellte Herr Becker von der Firma Holcim die zur Zeit laufenden Projekte: Wendehammer Dorftstr., Aussichtsplattforn Wall A 23, Pumpspeicherwerk und Windpark vor.
Tagesordnungspunkte waren:
1. Freibad Lägerdorf
Die Eröffnung soll am 02.07.11 erfolgen. Die Sanierung hat dann die Beckenränder, die Beckenfolie und das Dach des Freibadgebäudes umfasst. Im Jahr 2012 muss dann die Rohrleitungssanierung erfolgen.
2. Sanierung Rathaus
Mit Auftragserteilung an ein Architektenbüro ist der erste Schritt der Sanierung eingeleitet.
3. Schulmeisterhaus
Es wurde einstimmig beschlossen das Schulmeisterhaus aufgrund der zu hohen Sanierungskosten abzureißen.
4. Kindergarten Regenbogen
Im Rahmen der Erweiterung des Kindergartens müssen zusätzliche Instandsetzungs-/Unterhaltungsarbeiten (Neue Akustikdecken, neue Bodenbeläge, Malerarbeiten) durchgeführt werden.
Unter Mitteilungen und Anfragen
- wurde bekanntgegeben, dass die Unterhaltung der Moorkanalbrücke (bisher Graf zu Rantzau) neu geregelt werden muss,
- vom 31.07.-07.08.11 der deutsch-polnische Jugendaustausch mit unserer Patengemeinde Sepopol in Lägerdorf stattfindet,
- im Juni 2011 der Amtsausschuss des Amtes Breitenburg einen Brief an den Wirtschaftsminister des Landes Schleswig- Holstein geschickt hat, in dem er ihn auffordert die L 116 uneingeschränkt wiederherzustellen!
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Pressemitteilung 23.05.2011
Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Lägerdorf
Der offizielle Teil der Versammlung war schnell abgearbeitet: es gab
keine wesentliche Veränderung in der Parteispitze. Wiedergewählt wurde
Jürgen Tiedemann als Vorsitzender, weitere Vorstandmitglieder sind
Christian Droßard, Horst Jeworek u. Rüdiger Hollm.
Anschließend berichteten der Vorsitzende und der Fraktionsvorsitzende,
Horst Jeworek, über die mit dem Ortsentwicklungsplan der Gemeinde
abgestimmten Ziele der CDU und deren Umsetzung. Die Entwicklung des
Industriegebietes westlich der Gemeinde ist eines der großen Ziele,
dieses hatte die CDU allerdings schon Jahrzehnte im Programm. Die
Gemeinde allein ist finanziell nicht in der Lage, das Projekt zu
realisieren, denn die Eigentümer der Ländereien verlangen Ersatz für die
Flächen und solche sind rar. Das Land soll helfen. Tiedemann berichtete
über die Attraktivität des Standortes, der schon jetzt Interesse bei
Investoren gefunden hätte. Er forderte das Land auf, sich mit der
Landgesellschaft für das Projekt einzusetzen.
Der Landtagsabgeordnete, Heiner Rickers, der zu Gast war, war
gerne bereit, sich im Landtag dafür einzusetzen.
Ein weiteres Ziel, ist die Anpassung der Schule an die neuen
Herausforderungen. Regine Christen berichtet über die Probleme der
Schule. Die Gemeinde investiere trotz der Finanzprobleme erhebliche
Mittel in Modernisierung und Anpassung an die Anforderungen, die Eltern
und Lehrer an eine attraktive Schule stellen. Dennoch befürchtet sie,
dass durch Rückgang der Schülerzahlen der Bestand der Schule in der
jetzigen Form gefährdet sein könnte und hofft, dass die Eltern
nachfolgender Schüler die Aufwendungen der Gemeinde zum Erhalt der Schule
honorieren und Lägerdorfer Kinder auch in Lägerdorf einschulen.
Der Rückgang der Schülerzahlen hängt auch mit der schleppenden
Entwicklung der neuen Bebauungsgebiete zusammen. Immer neue bürokratische
Hindernisse und auch Einwendungen von Bürgern verhindern den Baubeginn.
So wird der Bau eines Versorgers auf dem Kampgelände, der schon vor der
Schließung eines örtlichen Versorgers auf der Agenda stand, jetzt, nach
der Schließung, umso dringender. Nirgends wird die Richtigkeit unserer
Ziele so bewiesen, wie hier, so Tiedemann.
Heiner Rickers wurde vor Augen geführt, welche Auswirkungen die
Teilsperrung der Landesstraße für Lägerdorf hat. Die in endlosen
Sitzungen unter Bürgerbeteiligung erarbeiteten Entwicklungsziele, die
schließlich zu dem Kompromiss mit der Holcim und der Landesplanung
führten, können unter diesen Umständen nicht erreicht werden. Die
Belastung Lägerdorfs durch industrielle Vorhaben, wie Ofen 11,
Einschränkungen der Infrastruktur, Errichtung von Windkraftanlagen, die
alle der Wertschöpfung von Industrie oder Land dienen, muss durch
finanzielle Mittel für die Gemeinde ausgeglichen werden. Die Gemeinde ist
chronisch unterfinanziert, obwohl auf ihren Gelände erhebliche Gewinne
generiert werden.
Dabei sind auch die letzten Lichtblicke für eine gute Wohnqualität
gefährdet. Die CDU-Fraktion hatte sich nach langen Diskussionen für den
Erhalt des Freibades entschieden, obwohl es dem Amt nicht gelungen war,
rechtzeitig eine genaue Analyse der Betriebskosten vorzulegen und der
Zuschussbedarf stetig steigt. Jetzt sollen die Rahmenbedingungen für den
Weiterbetrieb festgelegt werden, jetzt erst, nachdem die Arbeiten zur
Sanierung der Frostschäden, ca. 80.000,-€, bereits laufen. Erfreulich,
dass der Förderverein große Aufgaben im Zuge der Sanierungsarbeiten
übernehmen will, wie Peter Böge mitteilte.
Auch das Verfahren zur Umstellung des Ofen 11 war Thema. Die CDU
versteht, dass die Industrie alle Möglichkeiten zur Optimierung der
Zementherstellung nutzen will, nachdem sowohl die für die
Zementherstellung erforderlichen Rohstoffe, als auch die für die Feuerung
erforderliche Brennstoffe knapper oder teurer werden. Allerdings wird die
beantragte Ausweitung der Emissionsgrenzen, insbesondere für Quecksilber,
für nicht erforderlich angesehen. Die Begründung, wechselnde
Quecksilbergehalte in der Kreide , wurde nicht nachgewiesen, wie Hagen
Brinkmeier erläuterte. Wechselnde Quecksilbergehalte werden wohl eher in
den Ersatzbrennstoffen zu suchen sein. Filter müssen in der Lage sein,
solche Belastungen zu verhindern, sonst darf man solche Stoffe eben nicht
nutzen, so Brinkmeier. Heiner Rickers (MdL) wird sich der Sache annehmen.
CDU-Ortverband Lägerdorf
Bericht über die Sitzung der Gemeindevertretung
Am 1.März fand unter reger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der
Gemeinde Lägerdorf im Haus am Kamp eine Sitzung der Gemeindevertretung statt.
Wesentliche Tagesordnungspunkte waren:
1. Die Stellungnahme zum Genehmigungsverfahren zur Erhöhung des Abfallanteils
für die
Feuerungswärmeleistungdes Ofens 11 der Fa. Holcim.
Hier präsentierte die Firma Holcim ihren Antrag zum Genehmigungsverfahren. Die
betroffenen Gemeinden
haben hierzu einen gemeinsamen Gutachter beauftragt. Bei der Präsentation
wurden Fragen zur Belastung
durch den Fahrzeugverkehr, der Klärschlammverwendung, der
Quecksilberbelastung, der zukünftig geplanten
Filtertechnik und den eingesetzten Ersatzbrennstoffen gestellt.Nun erstellt
die Gemeinde Lägerdorf in Zusammenarbeit
mit dem Gutachter eine Stellungnahme zum Genehmigungsantrag.
2. Haushaltsatzung 2011
Der Fehlbetrag beträgt für das Haushaltsjahr 2011 voraussichtlich ca. 891.800
€.
Aufwendungen von ca. 3.835.800 € stehen Erträge von nur ca. 2.943.700 €
gegenüber.
Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2011 sollen sein:
- Anbau am Kindergarten Regenbogen, um das Betreuungsangebot für unter
dreijährige Kinder zu erweitern.
Kosten ca. 156.000 € .Ca. 42 000 € sollen als Fördersumme hinzukommen.
- Sanierung der Straßenbeleuchtung durch Umstellung auf Energiespar- bzw. LED
Beleuchtung; Kosten ca. 200.000 €.
Hier ist ein Förderantrag mit einer 40% Fördersumme gestellt worden.
- Sanierung des Rathauses.
- Beschaffung eines Multifunktionsfahrzeuges für den Bauhof ; Kosten ca.
70.000€.
- Gemeindeanteil der Gemeinde Lägerdorf an Selbstüberwachungsverordnung (SÜVO);
Kosten ca. 119.000€.
3. Freibad Lägerdorf
Die Sanierung des Freibades soll dem Freibad Förderverein übertragen werden
und möglichst zügig beginnen.
Hierzu stellt die Gemeinde Lägerdorf maximal 80.000 € zur Verfügung.
Zusätzlich sollen 1. der mit dem Förderverein Freibad bestehende Vertrag und
2. der Vertrag mit dem Betreiber der
Blockheizkraftwerke neu verhandelt werden.
4. 3.Regionalverkehrsplan des Kreises Steinburg
In ihrer Stellungnahme hat die Gemeinde Lägerdorf dem Regionalverkehrsplan
zugestimmt. Aufgeführt sind im
Regionalverkehrsplan u.a. die Prüfung der Möglichkeit der Einführung
alternativer Bedienungsformen (z.B.
Anrufsammeltaxis an Wochenenden).
Unter Mitteilungen und Anfragen
- wurde bekanntgegeben, dass umgerüstete sparsame LED-Straßenlaternen bereits
in der Münsterdorfer Str. und an der
Ecke Am Jahnplatz/ Dorfstr. zu sehen sind.
- vom 31.07.-07.08.11 der deutsch-polnische Jugendaustausch mit unserer
Patengemeinde Sepopol in Lägerdorf
stattfindet.
- wurde von der CDU-Fraktion die Amtsverwaltung aufgefordert den im Jahr 2010
erfolgten Kauf des neuen
Löschfahrzeuges vor dem Hintergrund möglicher Preisabsprachen zu prüfen.
- Gab es leider keine Neuigkeiten zum Thema L 116!
Nächster Termin: Samstag, 26.03.11 Haus am Kamp Bilderprämierung im Rahmen des
Umwelttages 2011
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Freibad Lägerdorf , eine Zwischenbilanz.
Wie allerorten hat auch unser Freibad den harten Winter nicht gut überstanden. Schätzungen der Schäden belaufen sich auf 60.000€. Nun sind auch den vorangegangenen Jahren erhebliche Aufwendungen zur Behebung der laufenden Schäden erforderlich gewesen, so ist es folgerichtig, einmal eine ordentliche Sanierung vorzunehmen. Leider wird aber von den Fachleuten eine Haltbarkeit der geplanten Maßnahmen von nur drei Jahren angegeben. ( Für mich etwas unverständlich, wahrscheinlich ist Gewährleistung gemeint)
Zeit, um sich einmal Gedanken zu machen, ob das Konzept Freibad aufgegangen ist.
Zur Erinnerung: das Freibad hatte jährlich ein Defizit von etwa 140.000€ (2003) verzeichnet, worin 61.000€ für Abschreibungen enthalten waren. Für die Gemeinde nach Auffassung der damaligen Gemeindevertreter zu viel, sie gaben ein Gutachten in Auftrag. Das Gutachten gab dem Freibad für einen wirtschaftlichen Betrieb keine Chance, es wurde die Schließung diskutiert. Mit der Abgabe der Verwaltung an das Amt Breitenburg wurde klar, dass das Amt die Verwaltung des Freibades nicht würde leisten können und dass die ohnehin mit tausend Problemen beschäftigten Gemeindevertreter dieses auch nicht könnten.
Ein Förderverein erschien die einzige Lösung zum Erhalt des für Lägerdorf sehr wichtigen Freibades. Der Förderverein gründete sich und setzte auf ein Konzept, das mit Sponsorenmitteln, Beheizung und Einsatz der Kräfte des Vereines die Kosten herabsetzen sollte.
Die Verträge wurden dann 2007 geschlossen. In der Folge betrieb der Förderverein das Freibad mit großem Erfolg. Er steigerte die Attraktivität des Bades und die Anzahl der Besucher, motivierte Lägerdorfer Bürger zu ehrenamtlichen Leistungen, beschaffte Fördermittel und Sponsorengelder und organisierte den Betrieb auch mit Hilfe der ortsansässigen Firma Alt&Wert.
Heute ist festzustellen, dass das Betriebsergebnis des Freibades sich nach dem Haushaltsplan für 2010 tatsächlich auf 80700€ Defizit verbessert hatte, allerdings wurden die Abschreibungen auf 20.000€ reduziert. Nach den jetzt überraschend anstehenden Reparaturen wird sich das Defizit allerdings auf 100.000€ und in den Folgejahren je nach Abschreibungswerten wohl weiter erhöhen.
Ein wesentlicher Kostenpunkt ist die Beheizung des Freibades. Tatsächlich muss eingesehen werden, dass die erhoffte Verlängerung der Saison wohl nicht eingetreten ist. Die Erwärmung des Wassers kann erst bei Lufttemperaturen erfolgen, die den Verbleib der zugeführten Wärme im Wasser physikalisch ermöglicht und diese Temperatur haben wir Anfang Mai eher selten, die Wärme verpufft. Hinzu kommt, dass Besucher den Weg ins Freibad bei Regenwetter scheuen, selbst wenn die Wassertemperatur über der der Luft liegt, das gilt besonders am Ende der Saison. Da die Gaskosten jedoch wesentlich zum Defizit beitragen, ist es an der Zeit die Dauer der Beheizung so zu beschneiden, dass sie lediglich unterstützend für kalte Zeiten innerhalb der Saison zum Halten der Temperaturen herangezogen wird .
Wenn die Kosten nicht gesenkt werden, muss man erkennen, dass sich die Voraussetzungen, die zur Diskussion um die Schließung des Freibades geführt hatten, nicht verändert haben, dass sich aber die Rahmenbedingungen der Gemeinde gemessen am Schuldenstand verschlechtert haben. ( 2007: 3.109.000€, 2010: 4.600.000€). Gemessen daran, müsste das Bad geschlossen werden, wie gesagt, wenn keine deutliche Kostensenkung eintritt.
U. Gaetje
Aktuelles aus Lägerdorf
Schulküche Liliencronschule
Die Auslieferung der neuen Schulküche der Liliencronschule durch den Küchenbauer verzögert sich und soll nun Anfang Mai erfolgen.
Freibad Lägerdorf
Der Reparaturkosten betragen voraussichtlich ca. 30 000 € für den Beckenrand des großen Beckens und ca. 30 000 € für für den Beckenrand des Kinderbeckens. Bei dem großen Becken muss in ca. 3 Jahren eine weitere Sanierung durchgeführt werden. Bei Durchführung der Sanierungsarbeiten könnte eine Eröffnung des Freibades Ende Mai/Anfang Juni erfolgen.
Bushaltsstelle Feuerwache
Auch an der Bushaltestelle Feuerwache - Fahrtrichtung Itzehoe wird in den nächsten Monaten ein rotes Buswartehäuschen aufgestellt. Die Sparkasse Westholstein unterstützt die Maßnahme mit 750 €.
Haus am Kamp
Der schon vor 3 Jahren von der CDU angeregte Verkauf des Hauses am Kamp, der zur damaligen Zeit nicht mehrheitsfähig war, soll nun auch mit Unterstützung der Lägerdorfer SPD, versucht werden.
Einwohnerversammlung
Anfang Mai ist eine Einwohnerversammlung in Lägerdorf geplant.
Thema ist u.a. aufgrund eines Antrages der CDU-Fraktion der Sachstand der Planungen zur Verbrennung im Ofen 11.
CDU-Ortsverband Lägerdorf
Bericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf
Am 2.März fand leider ohne Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lägerdorf im Haus am Kamp eine Sitzung der Gemeindevertretung statt.
Wesentliche Tagesordnungspunkte waren:
Festsetzung der Freibadpreise für die Saison 2010
Die neuen Preise sind:
Einzelkarte 3,00 €
Einzelkarte spät 1,50 €
Einzelkarte Kinder 1,50 €
Einzelkarte Kinder spät 1,00 €
Familienkarte 80,00 €
Saisonkarte Alleinerziehende mit Kindern 60,00 €
Saisonkarte Erwachsene 65,00 €
Saisonkarte Kinder 30,00 €
Saisonkarte Kinder erm.(für das 2. Kind) 15,00 €
Sauna 5,50 €
Saisonkarte Frühschwimmer 40,00 €
10er Karten wird es zukünftig nicht mehr geben.
Zusätzlich wurde beschlossen den Kindergärten Lägerdorf, Rethwisch, Münsterdorf, Breitenberg und Oelixdorf in
den Vormittagsstunden freien Eintritt zu gewähren.
2. Wasserturm Lägerdorf
Der Kreis Steinburg prüft einen Abriss/Teilabriss des Lägerdorfer Wasserturms, der aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend notwendig erscheint.
3. Selbstüberwachungsverordnung (SÜVO)
Es wurde beschlossen, dass die Gemeinden des Amtes Breitenburg gemeinsam ein Büro zur Durchführung aller Maßnahmen der SÜVO beauftragen. Hier wies die CDU-Fraktion daraufhin, dass die bereits in der Gemeinde Lägerdorf vorhandenen und im Rahmen der SÜVO geforderten Unterlagen von der Lägerdorfer Ausschreibung ausgenommen werden müssen. Zusätzlich sollte die Umsetzung der Maßnahmen der SÜVO abgewartet werden, da es unterschiedliche Rechtsauffassungen in den einzelnen Bundesländern gibt.
4. Haushaltsatzung 2010
Der Haushalt der Gemeinde Lägerdorf umfasst Ausgaben in Höhe von 3.190.400 € und Einnahmen in Höhe von 2.445.600 €.
Der Fehlbetrag beträgt für das Haushaltsjahr 2010 voraussichtlich 969.200 €.
Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2010 sollen sein:
- Anbau am Kindergarten Regenbogen, um das Betreuungsangebot für unter dreijährige Kinder zu erweitern. Kosten ca. 181.000 €.
- Sanierung Bürgersteig Stiftstr., von der Münsterdorfer Str. bis zum Kurvenbereich. Kosten ca. 41.000 €
- Straßenlampensanierung; Kosten ca. 12.000€
- Sanierung Abwasseranlagen Sportplatz Breitenburger Str.; Kosten ca. 16.000 €
- Ersatzbeschaffung eines Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeuges als Gebrauchtfahrzeug; Kosten ca. 50.000€.
Unter Mitteilungen und Anfragen
- wurde bekanntgegeben, dass die Verträge mit der Firma Holcim unterzeichnet worden sind.
Die Folgemaßnahmen dieser Verträge (z.B. Bau Wendehammer Dorfstr., Aussichtsplattform, Kampgelände) sollen jetzt zügig durchgeführt werden,
- wurde auf Nachfrage der CDU-Fraktion der aktuelle Sachstand zum Gutachten L 116 erläutert.
- teilte der Bürgermeister der Gemeinde Lägerdorf mit, dass er noch im März eine Einwohnerversammlung zum Schwerpunktthema L 116 plant.
Nächster Termin: Samstag, 27.03.10 Haus am Kamp Bilderprämierung im Rahmen des Umwelttages 2010
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Kurzbericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf
Im Dezember fand unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lägerdorf die letzte Sitzung der Gemeindevertretung im Jahr 2009 statt.
Wesentliche Tagesordnungspunkte waren:
1. Das Interkommunale Gewerbeflächenkonzept A 23
Hier erläuterte der Vorsitzende des Bauausschusses Herr Jürgen Tiedemann den aktuellen Sachstand. Die Gemeinde Lägerdorf spricht sich für eine Drittelung aller Kosten und Einnahmen zwischen den drei beteiligten Gemeinden aus.
2. Sachstand L 116
Die Gemeindevertreter waren sich einig, dass die jetzige Situation an der L 116 für die Gemeinde Lägerdorf nicht akzeptabel ist und fassten folgenden Beschluss:
Die Verwaltung wird gemäß des Antrages der CDU-Fraktion vom 27.10.2009 gebeten, die Landesregierung aufzufordern, die Landesstraße 116 wieder herzustellen oder eine neue Verbindung zu planen und zu bauen.
Des weiteren soll bei der Verkehrsaufsicht des Kreises Steinburg der Antrag gestellt werden, dass die erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen getroffen werden, die den Lkw-Verkehr nördlich von Itzehoe zwischen der B 77 und der A 23 über die Gemeinde Hohenaspe (K 53 und L 127) zur Anschlussstelle Itzehoe-Nord leiten.Die Gemeinde Lägerdorf verfolgt weiterhin das Ziel einer Nordumgehung der Stadt Itzehoe.
3. Beschaffung neuer Lägerdorfer Gemeindefahnen
Die Gemeinde plant die Beschaffung neuer Gemeindefahnen. Interessierte können sich hierzu an den Kulturausschussvorsitzenden Herrn Ansgar Dörnte wenden.
4. Die Änderung der Abwasserbeseitigungssatzung ab 01.01.10
Die Abwassergebühr beträgt bei der Schmutzwasserbeseitigung
zukünftig 2,92 € je m³ Schmutzwasser; bei der Niederschlagswasserbeseitigung 0,29 € je Quadratmeter überbauter und befestigter Grundstücksfläche.
5. Einführung einer Zweitwohnungssteuer
Mit Wirkung vom 01.01.2010 wurde die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer beschlossen.
6. Bekanntgabe von Satzungen/Sitzungseinladungen
Die Satzungen/Sitzungseinladungen der Gemeinde Lägerdorf werden im Internet auf der Homepage des Amtes
Breitenburg (www.amt-breitenburg.de) bereitgestellt. An den Bekanntmachungstafeln, die sich
a) am Rathaus, Breitenburger Straße,
b) an der Feuerwache, Rosenstraße, und,
c) an der Lutherkirche, Stiftstraße befinden, sind sie ebenfalls kurzfristig einsehbar.
7. Erlass der 1. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2009
Im Jahr 2009 standen im Verwaltungshaushalt Einnahmen in Höhe von 4 230 700 €, Ausgaben in Höhe von
4 744 700 € gegenüber.
Insgesamt mussten im Haushaltsjahr 2009 für Kredite und Investitionsförderungsmaßnahmen
670.500 € aufgenommen werden.
Unter Mitteilungen und Anfragen
- bedankte sich der Bürgermeister der Patengemeinde Sepopol in einem Brief für die gute Betreuung anlässlich des Jugendaustauschs im Sommer 2009,
- beklagte sich eine Lägerdorfer Bürgerin über erhebliche Lärmimmissionen, bedingt durch Rangierarbeiten, auf dem Lägerdorfer Bahnhof und
- wurde bekanntgegeben, daß die Einwohnerzahlen der Gemeinde Lägerdorf in einem Jahr um ca. 100 Einwohner zurückgegangen sind. Aktueller Einwohnerstand 31.03.09: 2.559 Einwohner.
Im Anschluss an die Sitzung wurde von Bürgermeister Sülau das bürgerliche Ausschussmitglied Karl-Heinz Gülck für 20jährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Spendenaktion zur Kirchturmuhrreparatur gestartet!
Mit dem Lägerdorfer Weihnachtsmarkt 2009 läutete die Lägerdorfer CDU die Spendenaktion zur Reparatur der Kirchturmuhr der Lutherkirche in Lägerdorf ein. Nach einer Idee des Vorsitzenden des CDU- Ortsverbands Lägerdorf Jürgen Tiedemann entwarf der Lägerdorfer Künstler Uwe Abraham ein Bild der Lutherkirche in Lägerdorf. Der CDU-Ortsverband Lägerdorf spendete daraufhin den Druck der ersten käuflich zu erwerbenden Kunstdrucke für die Kirchengemeinde Lägerdorf.
Bild : Künstler Uwe Abraham
Unterstützen Sie durch den Kauf eines Kunstdrucks die Kirchengemeinde Lägerdorf bei der Turmuhrreparatur!
Der Kunstdruck ist zu einem Preis von 5,- Euro bei der Kirchengemeinde Lägerdorf zu erwerben.
Eine schöne Adventszeit sowie ein besinnliches Weihnachtsfest wünscht Ihnen ihr
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Pflanzaktion der Lägerdorfer CDU
Unter dem Motto “
Unser Dorf soll noch schöner werden “ pflanzte die Lägerdorfer CDU unter
der Leitung des Vorsitzenden des CDU Ortsverbands Lägerdorf Jürgen
Tiedemann erneut 2000 Blumenzwiebeln in Lägerdorf.
v.l Klaus Hauschild, Peter Böge, Christian Droßhard, Burkhard Barthel, Jürgen Tiedemann, Hagen Brinkmeier, Rüdiger Holm, Frank Rohweder, Horst Jeworek. Foto: Ralf Kuklinski
Die Krokusse und erstmalig auch Narzissen sind an der Münsterdorfer Str. zwischen der Straße am Steinkamp und Stiftsstraße eingesetzt worden.
Im Rahmen der Pflanzaktion wurde intensiv über die Verkehrslenkungsmaßnahmen an der L 116 gesprochen.
Hier fordert die Lägerdorfer CDU, wie in der Bauausschusssitzung am 9. November 2009 beantragt und von allen anderen Parteien auch unterstüzt, daß die Landesregierung unverzüglich die Planungen zur Wiederherstellung der Landesstrasse L 116 aufnimmt. Seit der Einführung der Maßnahmen zur Sperrung des LKW-Verkehrs auf der L 116 hat sich der Gesamtverkehr deutlich verringert. Vor der Sperrung der Straße gab es einen durchschnittlichen Verkehr von ca. 3288 Kfz, davon 78 LKW.
Nach der Sperrung wurden etwa 1000 PKW gezählt. Diese Entwicklung läuft der mit dem Land Schleswig-Holstein abgestimmten Gemeindeentwicklungsplanung zuwider. Die Gemeinde Lägerdorf ist in hohem Maße auch von dem Verkehr aus den umliegenden Gemeinden abhängig. Die zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation Lägerdorfs vorgesehenen Maßnahmen, wie Erschließung von Wohngebieten und Entwicklung eines Gewerbegebietes, aber auch die Attraktivität des Wohnungsbestands und der bestehenden Gewerbebetriebe, sind durch diese Entwicklung gefährdet.
nächster Termin: Lebendiger Adventskalender Dienstag, 08.12.09 18:00 Uhr Rathaus
Wir hoffen, das Sie uns liebe Lägerdorfer und Lägerdorferinnen weiterhin unterstützen!
Wenn Sie mehr wissen wollen, rufen Sie uns doch einfach einmal an.
Herzliche Grüße von
Jürgen Tiedemann ( 90 18 30 ) Horst Jeworek ( 554 )
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Lägerdorfer Wochenmarkt
Nun hat er schon dreimal am neuen Standort Parkplatz Rosenstrasse stattgefunden - der neue Lägerdorfer Wochenmarkt- und die erste Resonanz war sehr positiv. Basierend auf einer Idee von Peter Böge und der CDU Lägerdorf wurde ein neues Konzept für den Wochenmarkt erstellt und umgesetzt. Der alte Standort am Marktplatz war aufgrund der geringen Anzahl der Marktbeschicker zu groß geworden. Am neuen Standort Rosenstrasse wurde eine neue gemütlichere Einkaufs- Atmosphäre geschaffen. Im Angebot sind jetzt ein Obst- und Gemüsestand, ein Schlachter, ein Fischhändler und das Restaurant Roseneck, dass eine Klönecke anbietet. Dort können die Marktbesucher eine zeitlang verweilen und miteinander klönen.
Danken möchten wir in diesem Zusammenhang allen Beteiligten, den Marktbeschickern Willi Hofschlieker, Egon Deckert, Fred Jankowski, der Familie Chabbra, dem Amt Breitenburg, der Gemeinde Lägerdorf, den Anwohnern und für die CDU Lägerdorf Peter Böge.
Wenn Sie nun also wieder Lust an einem Wochenmarktbesuch gefunden haben und die gute Qualität des Angebots nutzen wollen, schauen Sie doch am nächsten
Donnerstag zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr
einmal auf dem Wochenmarkt am Parkplatz Rosenstrasse vorbei.
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Teilsperrung der L116
Die Teilsperrung der L116 im Bereich der Grube Saturn soll eigentlich nur den Schwerlastverkehr treffen, der diesen Abschnitt der Straße offenbar überlastet. Die Wirklichkeit sieht anders aus: wenn vor der Sperrung 3800 Fahrzeuge am Tag gezählt wurden, befahren heute nur noch etwa 1000 Fahrzeuge die Strecke. Die Hindernisse schrecken eben auch PKW-Fahrer ab. Nun mag man der Ansicht sein, dass weniger Verkehr, insbesondere LKW-Verkehr, für Lägerdorf wünschenswert sei, aber verträgt sich das auch mit den Plänen der Gemeinde, Lägerdorf als Wohn- u. Geschäftstort attraktiver zu machen?
Die Anwerbung von Versorgern für den Bereich Bergstraße/Breitenburger Straße und die Anwerbung von Investoren für das geplante Gewerbegebietes in Klein-England wird sicher wesentlich erschwert, wenn nicht unmöglich, ebenso die Attraktivität Lägerdorfs als Wohnort, wenn diese Einrichtungen weiterhin fehlen.
Umso seltsamer erscheint es, wenn Lägerdorfer diese Einschränkung für das Dorf klaglos hinnehmen, gegen die Einziehung der Straßen Sandweg und Schinkel, die von nur wenigen PKW befahren wurden, aber gerichtlich vorgehen.
Das Land wird wohl ohne Veranlassung an dem jetzigen Zustand der L116 kaum etwas ändern, denn die Mittel sind knapp und somit ändert sich der Status der Straße von einer überregionalen Verkehrsverbindung in eine untergeordnete Gemeindestraße.
Was aber, wenn ein Gutachter zu der Erkenntnis kommt, dass sich die Setzungserscheinungen trotz dieser Verkehrsbeschränkung fort setzen? Dann wird die Straße sofort komplett geschlossen mit all den Auswirkungen auf das Wohnen und Leben in Lägerdorf. Und der Bau einer neuen Straße dauert einige Jahre. Ansässige Betriebe, besonders die Tankstelle, können jetzt schon ein Lied davon singen, bei einer totalen Schließung werden auch sie schließen müssen.Lägerdorf sollte eine neue Straße fordern,Planungsbeginn: sofort.
Gaetje
Kurzbericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf
Unter starker Beteiligung der Lägerdorfer Bevölkerung fand am 5. Oktober die Sitzung der Gemeindevertretung statt. Der Gemeinschaftsraum des Hauses am Kamp platzte sprichwörtlich aus allen Nähten. Dies lag sicherlich an dem Schwerpunktthema Sperrung der L 116.
Zu Beginn wurde von der Firma Holcim daraufhingewiesen, dass nach der nun vorliegenden Stellungnahme der Naturschutzbehörde mit dem Bau des Radweges über die Englische Grube begonnen werden soll.
Nun aber zum Schwerpunktthema Sperrung der L 116.
Die L 116 ist ab sofort wieder für den Fußgänger- und Radverkehr geöffnet. Der Fahrzeugverkehr muss nach der Öffnung auf max. 3,5 Tonnen begrenzt werden. Dies muss schnellstmöglich erfolgen. Zur Vermeidung unerlaubter LKW-Durchfahrten sollen/müssen bauliche Maßnahmen (möglicherweise z.B. Höhenbarrieren) eingesetzt werden.
Eine endgültige Maßnahme wird dies aber nicht sein können, hier muss über einen neuen Straßenverlauf nachgedacht werden.
An dieser Stelle auch einen Dank der CDU-Fraktion an die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp und Heiner Rickers, die - vor und auch nach der Landtagswahl - sachlich im Hintergrund, diesen Problemfall begleitet haben und ihn weiter begleiten werden. Populismus hilft hier nicht weiter, Sacharbeit ist hier gefordert.
Weitere Informationen zur L 116 entnehmen Sie bitte grundsätzlich den zwischen allen Beteiligten abgesprochen Veröffentlichungen in der Tagespresse.
Weitere Tagesordnungspunkte waren:
Region IZ
Die Gemeinde Lägerdorf bekennt sich auch weiterhin Region IZ, der zur Zeit insgesamt 16 Mitglieder angehören. Nur über starke Regionen lassen sich die Projekte der Zukunft gemeinsam bewältigen. Für die Gemeinde Lägerdorf sind in der Zielvereinbarung u.a. die Nachnutzung der Kreidegrube, der Kreidepark Lägerdorf, das Gewerbegebiet Klein England und das Gewerbe- u. Industriegebiet an der A 23 aufgenommen
Auf Iniative der CDU-Fraktion Lägerdorf wurde die Zielvereinbarung aus Sicht der Gemeinde Lägerdorf um die Ortdurchfahrten L 116 u. K 64 ergänzt. Die Ortsdurchfahrten dienen oftmals als Ausweichstrecken und es muss das Ziel sein, den Durchfahrtsverkehr zu beruhigen.
Kampgelände
Für die Untersuchung des Kampgeländes auf Altlasten wurde eine Fördersumme von 16 000 € bewilligt. Nach Rücksprache mit den Eigentümern und Nutzern soll die Altlastenuntersuchung beginnen.
Nächster Termin: Mittwoch, 04.11.09 17:30 Uhr Finanzausschuss
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| Erfolgreiches
Kandidatentrio: Dr. Rolf Koschorrek,
Hans-Jörn Arp und Heiner Rickers. |
Jubel bei
der Wahlparty der CDU-Steinburg in Wacken: Mit Dr. Rolf Koschorrek,
MdB, Hans-Jörn Arp, MdL und Heiner Rickers haben alle drei Kandidaten für
Bundes- und Landtag ihre Wahlkreise mit deutlichem Abstand direkt
gewonnen.
Dr. Rolf Koschorrek, erreichte 39,8 Prozent der
Erststimmen und lag damit exakt zehn Prozent vor seinem
SPD-Gegenkandidaten Jörn Thießen, der nicht wieder in den Deutschen
Bundestag einziehen wird. Ein noch deutlicheres Ergebnis konnte der
Steinburger CDU-Kreisvorsitzende Hans-Jörn Arp verbuchen: Er wurde mit
41,65 Prozent der Erststimmen erneut direkt in den Landtag gewählt, auf
seinen SPD-Gegenkandidaten Stefan Bolln entfielen lediglich 27,47
Prozent. Einen glatten Durchmarsch in den Landtag gab es auch für Heiner
Rickers, der im Wahlkreis Steinburg-Ost die Nachfolge von Martin
Kayenburg, MdL, antritt. Rickers erreichte 39,3 Prozent der Erststimmen
und setzte sich damit klar gegen die SPD-Kandidatin Birgit Herdejürgen
(29,5%) durch.
Bei der Wahlparty in Wacken dankten die erfolgreichen Kandidaten allen
Unterstützern und kündigten eine enge Zusammenarbeit an. "Heute wollen
wir gemeinsam feiern", sagte Hans-Jörn Arp: "Ab Morgen werden wir dann
die neuen Aufgaben anpacken."
"Die Lägerdorfer CDU gratuliert "
Bürgerversammlung am 3.9.2009 in Lägerdorf
Es war schon ein ganzer Strauß an Vorhaben, die der Bürgermeister Heiner Sülau den versammelten Einwohnern Lägerdorf präsentierte. Man kann sich vorstellen, wie viel Arbeit die Gemeindevertretung zu leisten hat, besonders wenn man berücksichtigt, dass die dargestellten Zukunftsprojekte fast ausnahmslos in die Zuständigkeit eines einzigen Ausschusses fallen, des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr.
Bekannt aber sind die Projekte alle, sie wurden schon in der Gemeindevertretung der vorigen Wahlperiode bearbeitet, wenn nicht sogar geboren. Dann verwundert es schon, wenn der Bürgermeister betont, dass in den vorgegangenen Jahren Stagnation herrschte, es nun mit der neuen Gemeindevertretung aber vorangehe in Lägerdorf.
Genau besehen ist man der Realisierung der Projekte kaum näher gekommen. Die kleinen Handreichungen Holcims, die zur Verbesserung der Lage im Freibad geholfen haben, sind zwar schon Folgen der Kooperation, die vor 2 Jahren vereinbart wurde, den beabsichtigten großen Zielen dieser Vereinbarung ist man aber noch nicht näher gekommen. Das wurde auch durch den Bürgerentscheid um die Aufhebung zweier Straßen erheblich verzögert, sehr zum Nachteil Lägerdorfs, wie der Bürgermeister richtig anmerkte. Die Befürchtung ist unter anderem, dass diese kleinen Leistungen zur Füllung der verlorenen Zeit eines Tages Grund für die Ablehnung großer Maßnahmen sein könnten, weil das Budget versickert ist.
Auch die Verbesserung der Spielplatzsituation hat man dieser Kooperation zu verdanken, die beabsichtigte Kosteneinsparung durch Konzentration wurde jedoch gegenüber alten Plänen aufgeweicht.
Ob sich die Aufwendungen am Freibad finanziell gelohnt haben, wurde nicht erläutert, aber die erheblichen Gaskosten dürften das Bild aus finanzieller Sicht eher verschlechtert haben.
Aus ideeller Sicht sind die Anstrengungen allerdings ein Erfolg, auch das ist wichtig.
Die dringenden Maßnahmen an der Schule wurden vor 4 Jahren begonnen, um Energie einzusparen. Es sollte eine rentierliche Investition sein: 0,5 Mio. €. Inzwischen wurden die Investitionen zur Gebäudeerhaltung um eine Million € erhöht. Diese Ausgaben haben jedoch keine Einsparungen zur Folge, sie erhöhen die Pro-Kopf-Verschuldung in Lägerdorf erheblich und verschlechtern die Aussicht zur Realisierung der Zukunftsvisionen - waren aber wohl nicht vermeidbar.
Jürgen Tiedemann hatte auf die erheblichen Aufwendungen zur Befriedigung der Ansprüche der Genehmigungsbehörden hingewiesen. Das trifft ebenso für das Kampgelände und die Gewerbegebiete als auch für das neu vorgestellte Projekt Windkraftanlagen zu. Letzteres liegt in den Händen Holcims, zu genehmigen ist es aber auch von der Gemeinde. Bis zur Realisierung ist es auch hier ein langer Weg, zumal die den Bürgern noch nicht vorgestellten Vertragsentwürfe erheblich nachzubessern sind, wie Tiedemann mir sagte.
Die vom Bürgermeister festgestellte Stagnation kann jedenfalls nicht der vorigen Gemeindevertretung angelastet werden, allenfalls der Firma Holcim und deren unfreundlichen Versuch, der Gemeinde die Verantwortung am Böschungsbruch Sandweg zuzuschieben. Dass die Gemeinde schließlich nachgeben musste, um ihre eigenen Interessen nicht zu gefährden, ändert nichts an der Verantwortung der Firma. Diese hatte Wasser in eine Leitung gepumpt, die für diese Wassermenge nicht ausgelegt war und schließlich brach mit den bekannten Folgen.
Erst ein Führungswechsel bei Holcim eröffnete neue Chancen für eine Kooperation, die schließlich auch wahrgenommen wurden.
Aber auch mit dieser Vereinbarung wird man die Situation Lägerdorfs nicht wesentlich verbessern können, die dafür erforderlichen Mittel sind nicht vorhanden weder in der Gemeinde noch beim Zuschussgeber Staat. Lägerdorf benötigt also Investoren und die sind auch nicht reichlich.
Stellt sich die Frage nach der Quelle des Optimismus des Bürgermeisters, aber optimistisch muss man wohl sein, sonst hält man als Ehrenamtler in Lägerdorf nicht durch.
Ich wünsche ihm jedenfalls viel Erfolg.
Gaetje
Neue Perspektiven für Lägerdorf
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| Die Lägerdorfer Zukunft
im Blick: Uwe Gaetje, Hans-Jörn Arp,
Jürgen Tiedemann, Heiner Rickers und Horst Jeworek (v.l.). |
Sinkende Einwohnerzahlen, ein tiefroter Haushalt -
in den vergangenen Jahren hatte die Gemeinde Lägerdorf mit Problemen zu
kämpfen. Dass es für die Zukunft aber auch große Chancen gibt, zeigte ein
Gespräch der CDU-Landtagskandidaten Hans-Jörn Arp, MdL, und Heiner
Rickers mit örtlichen Politikern.
Zu einer neuen Lebensader für die Gemeinde könnte sich insbesondere die
A20 mit ihrem nahe gelegenen Autobahnkreuz mit der A23 entwickeln. Diesen
Standortvorteil, erklärte der CDU-Ortsvorsitzende Jürgen Tiedemann,
könnte Lägerdorf gemeinsam mit den Nachbargemeinden Rethwisch und
Neuenbrook für ein Industriegebiet mit nahezu perfekter Verkehrsanbindung
nutzen. Von den ehrgeizigen Plänen der Kommunalpolitiker zeigte sich der
CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp rundum begeistert: "Das ist genau die
Entwicklung, die wir für die Westküste durch die A20 erwarten. Durch die
Autobahn entsteht ein wichtiger europäischer Verkehrsweg, der in unserer
Region für Investitionen und Arbeitsplätze sorgen wird", sagte Arp und
hob die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Planung hervor: "Das
ist der richtige Weg, nur so kann es gehen."
Für einen möglichen Zuzug als Folge zukünftiger Gewerbeansiedlungen sah
Tiedemann die Gemeinde dabei deutlich besser gerüstet als in der
Vergangenheit. Durch einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Holcim
gäbe es nun gute Aussichten, neue Wohngebiete zu erschließen, sagte der
Vorsitzende des Lägerdorfer Bau- und Verkehrsausschusses.
Interessante Perspektiven eröffnete aber auch ein Blick in die etwas
fernere Zukunft. Wenn sich die ausgebeuteten Lägerdorfer Kreidegruben
langsam mit Wasser füllen, soll im Abbaugebiet die Natur wieder ihren
Einzug halten. Eine touristische Nutzung sei damit aber keinesfalls
gänzlich ausgeschlossen, betonten auch die Kommunalpolitiker Uwe Gaetje
und Horst Jeworek. Eine Seenplatte wenige Autobahnminuten vor Hamburg
könnte - gerade auch in Verbindung mit einem bereits seit längerem
geplanten Kreidemuseum - durchaus Besucher nach Lägerdorf locken, waren
sich die CDU-Politiker einig.
Der Landtagskandidat Heiner Rickers sah dabei einen idealen Ansatzpunkt
für das EU-Förderprogramm "Aktivregion": "Hier geht es darum auszuloten,
was möglich ist und vor Ort ein Konzept für die Zukunft der Gemeinde zu
entwickeln. Das ist genau die Idee, die hinter der Aktivregion steckt",
sagte Rickers und versprach die Initiative unterstützend zu begleiten.
Kurzbericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf.
Am 23.06.09 fand unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lägerdorf die Sitzung der Gemeindevertretung statt.
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde wurde von einem Bürger daraufhingewiesen, dass die Straßenreinigung durch einige Grundstückseigentümer nur unzureichend vorgenommen wird. Vom Verein Haus und Grund wurden die Punkte Bürgerbegleitung für Neubürger der Gemeinde Lägerdorf, Gewichtsbeschränkung für Lkw´'s in der Stiftstr, Verkehrssituation an der Kreuzung Heidestr./Norderstr., Verschmutzung der L 116 und Kreidepark angesprochen.
Geehrt wurden für sechsjährige ehrenamtliche Mitarbeit Frau Heidi Siebrandt-Kossiski, Herr Christian Droßard, Herr Rüdiger Hollm, für 15 Jahre Frau Regine Fritz und für 30 Jahre Herr Ingolf Streich.
Für die zurückgetretene Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales Frau Brigitte Hoffmann (LWG) wurde als neuer Vorsitzender Herr Ansgar Dörnte gewählt.
Weitere Tagesordnungspunkte waren:
1. Die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges
Als Ergebnis der Beratungen soll ein Feuerwehrfahrzeug des Fahrzeugtyps 20/16 beschafft werden. Dies geschieht auch im Hinblick auf das künftige Industriegebiet an der A 23, das Gewerbegebiet Klein England und mögliche neue Wohngebiete. Der Gesamtkostenansatz von 287.000 € beinhaltet auch die Ausrüstungsgegenstände, die nach DIN vorgegeben sind. In Aussicht steht hier eine Fördersumme von rund 51.000 €.
2. Im Rahmen der Fehlbetragsprüfung für das Jahr 2008 wurde ein Fehlbetrag von 709 520,84 € als förderungsfähig anerkannt. Die Höhe der daraus folgenden Fehlbetragszuweisung durch das Land Schleswig-Holstein ist noch nicht bekannt. Die nicht rentierlichen Schulden pro Einwohner Lägerdorfs betrugen in 2008 695 € (Landesdurchschnitt 448 €).An Zinsen musste die Gemeinde Lägerdorf 2008 165 268 € zahlen.
3. Im Rahmen der Teilfortschreibung des Regionalplanes IV/Ausweisung von Eignungsgebieten für Windenergie wurde dem Konzept eines Windenergieparkes auf den Flächen der Gemeinden Lägerdorf, Kronsmoor und Rethwisch zugestimmt.
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde u.a. mitgeteilt,
- dass die Dachsanierung der Liliencronschule beginnt,
- sich der Lägerdorfer Gewerbeverein auflöst und
-der Arbeitskreis Sepopol für den Jugendaustausch noch Nachttischlampen sucht.
Eine schöne Urlaubszeit wünscht Ihnen Ihr
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Bericht über die Sitzung des Finanzausschusses vom 13.05.09
In der Einwohnerfragestunde wurden keine Fragen gestellt. Schwerpunkte waren die nach-folgend aufgeführten Themen.
Einführung einer Zweitwohnungssteuer
Da sich die Gemeinde Lägerdorf im Hinblick auf die angespannte Finanzsituation Gedanken über die Verbesserung der Einnahmesituation machen muss, empfiehlt der Finanzausschuss der Gemeindevertretung der Gemeinde Lägerdorf einstimmig eine Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer mit einem Steuersatz in Höhe von 10 v.H. zu erlassen.
Zur Zusammenarbeit Bauhof Lägerdorf / Stadtwerke Itzehoe wurde beschlossen, die Gespräche hinsichtlich einer Zusammenarbeit des Bauhofes Lägerdorf mit den Stadtwerken zu vertiefen. Hier sollen die Bedingungen und finanziellen Auswirkungen der Zusammenarbeit abklärt werden.
Daneben wurde die Amtsverwaltung gebeten, die Beratung über die Schaffung eines Amtsbauhofes bzw. Zusammenarbeit der Bauhöfe der amtangehörigen Gemeinden in den betroffenen Gemeinden lt. Prüfungsbericht des Gemeindeprüfungsamtes zu veranlassen.
Zusammenlegung des Ausschusses für Umweltfragen und Kleingartenwesen mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauwesen. Der Finanzausschuss spricht sich gegen eine Zusammenlegung des Ausschusses für Umweltfragen und Kleingartenwesen mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauwesen aus.
Aufgrund der Vielzahl der vom Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauwesen zuberatenden Themen wie
- Projekt Kooperationsvertrag mit baulicher Entwicklung des Kampgeländes
- Entwicklung der Bergwiese
- Entwicklung von Gewerbeflächen an der A 23 und auf dem Gebiet Klein-England
- Sanierung der Schule und des Hauses am Kamp
- Schaffung eines Kreidemuseums
- touristische Möglichkeiten in Lägerdorf
- Windkraft
ist der Ausschuss ohnehin schon überlastet. Außerdem entsteht bei vielen Themen eine Interessenkollision zu den Aufgaben des Ausschusses für Umweltfragen und Kleingartenwesen. Die finanziellen Einsparungen durch eine Zusammenlegung der Ausschüsse sind aufgrund der Zahlung von Sitzungspauschalen gering.
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde/-n:
- die Termine für die Schulungen zur Einführung der Doppik der Gemeindevertreter bekannt gegeben,
- der Abschluss neuer Wegenutzungsverträge mit der E.ON für die Strom- und Gasversorgung angesprochen; Hierzu schlug CDU-Ausschussmitglied Jürgen Tiedemann vor, für zukünftige Verträge eine einheitliche Vertragslaufzeit zu vereinbaren Der Vertrag über die Wasserversorgung sollte dagegen aus seiner Sicht schon jetzt vorsorglich gekündigt werden.
- bekanntgegeben, dass Gaszuleitungen im Schulgebäude aufgrund eines Gasaustrittes repariert werden mussten. Die Reparaturkosten betrugen rd. 14.000 €.- das Thema SüVO-Selbstüberwachungsverordnung im Bauausschuss beraten werden soll.
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Bericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf
Am 22.04.09 fand unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lägerdorf die Sitzung der Gemeindevertretung statt.Unter dem Tagesordnungspunkt Einwohnerfragestunde wurden keine Fragen gestellt.
Wesentliche Tagesordnungspunkte waren:
1. Die einstimmige Beschlussfassung über die Gültigkeit der Abstimmung zum Bürgerentscheid vom 08.03.09.
2. Die Zustimmung zum geplanten interkommunalen Gewerbeflächenkonzept für das Gewerbeindustriegebiet an der A 23 mit den Gemeinden Rethwisch und Neuenbrook. Als nächster Schritt muss jetzt eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten drei Gemeinden geschlossen werden.
3. Für die Fortsetzung der Schulbausanierung im Bereich der Sanitär- und Küchenanlagen muss ein weiterer Ingenieurvertrag abgeschlossen werden.
4. Die Gewährung eines Zuschusses an den Reitverein für den Kauf eines Lagercontainers. Dies wurde abgelehnt. Gleichzeitig soll der Reitverein auf die jährlichen Haushaltsberatungen hingewiesen werden.
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde u.a. mitgeteilt, dass im Bereich der Osterstr. Kanalschächte erneuert werden müssen. Kostenpunkt ca. 10 000 Euro.
Nächster Termin: Mittwoch, 19.05.09 Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales
Themenschwerpunkt: Kindergärten
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Lägerdorfer Spielplatzplanung Hein Lühr Platz/Münsterdorfer Str.
In dem Kulturausschuss am 22.04.09 im Haus am Kamp
hat die Projektgruppe der CDU-Fraktion mit Regina Christen, Andreas
Bolik, Christian Droßhard und Burkhard Barthel eine gemeinsame
Spielplatzplanung für den Hein Lühr Platz/Münsterdorferstr. als
PP-Präsentation vorgestellt.Grundlage waren die
Gesprächsergebnisse aller drei in der Lägerdorfer Gemeindevertretung
vertretenen Fraktionen.
Siehe Präsentation.
Bericht über die Sitzung der Gemeindevertretung in Lägerdorf
Am 31.03.09 fand unter geringer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lägerdorf die Sitzung der Gemeindevertretung statt.
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde wurden zum Tagesordnungspunkt Einleitung des Einziehungsverfahrens für Teile des Schinkeler Weges und Sandweges von einer Einwohnerin die Fragen gestellt, ob der Gemeindevertretung das Verwaltungsgerichtsurteil zum Dägelinger Weg und die Zusicherung des Landrates zur Nutzung des Sandweges und des Schinkeler Weges als Ersatz für den Dägelinger Weg bekannt seien. Des weiteren wurde eine Frage nach den betroffenen Grundstücksflächen des Einziehungsverfahrens gestellt. Das Verwaltungsgerichtsurteil und das Schreiben des Landrates liegen der Gemeindevertretung vor. Sie wurden und werden bei den Beratungen der Gemeindevertretung berücksichtigt.
Auf Antrag der CDU-Fraktion wurden für den Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales Frau Regina Christen, für den Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauwesen Herr Frank Rohweder und für den Ausschuss für Umweltfragen und Kleingartenwesen Herr Hagen Brinkmeier als neue stellvertretende Mitglieder für die CDU-Fraktion gewählt.
Wesentliche Tagesordnungspunkte waren:
1. Die Beratung und Beschlussfassung über den Bürgerentscheid vom 08.03.09. Die Gemeindevertretung hält an ihrem Beschluss vom 29.07.08 hinsichtlich des Abschluss des Grundstückskauf - bzw.Übertragungsvertrages fest.
2. Für die Straßen Schinkeler Weg und Sandweg wird das Einziehungsverfahren nach dem Straßen- und Wegegesetz eingeleitet.
3. Der Pachtzins für die Kleingartenanlage wird in den Jahren 2009 und 2010 um je 1,5 Cent pro qm erhöht.
4. Für die Europawahl am 7. Juni 2009 wurde die Einrichtung eines Wahlbezirkes in der Liliencronschule
5. für die Bundestagswahl am 27. September 2009 die Einrichtung von 3 Wahlbezirken ( Feuerwache, Schule u. Rathaus) beschlossen.
Für beide Wahlen werden ehrenamtliche Wahlhelfer/-innen gesucht. Bei Interesse melden Sie sich beim Amt Breitenburg.
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde u.a. mitgeteilt
- dass zum Mai 2009 der neue Gemeindearbeiter/Schulhausmeister befristet für zwei Jahre eingestellt wurde
- im Freibad die Arbeiten zum Rastplatz Ochsenweg und Park der Generationen beginnen1
- der Zustand des Dägelinger Weg verbessert werden soll
- dem Amt Breitenburg für alle Amtgemeinden aus dem Konjunkturpaket II wahrscheinlich 128 000,- € zur Verfügung stehen.
Nächster Termin: Mittwoch, 22.04.09 Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales
CDU-Ortsverband Lägerdorf
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Die Wirtschaftskrise eine Chance für Lägerdorf? 30.01.2009
Nun hat die Bundesregierung zwei Maßnahmenpakete verabschiedet, die genau auf schwache Gemeinden abgestellt sind, um deren Handlungsspielräume zu vergrößern.
Die Bundesregierung lässt verlauten:
„die CDU - geführte Bundesregierung hat die beiden Maßnahmenpakete verabschiedet, um Brücken für den Erhalt von Arbeitsplätzen zu bauen und die Auswirkungen der Krise abzufedern. Es komme vor allem darauf an, dass die Maßnahmen schnell ihre Wirkung entfalten könnten. Dafür müssten die Kommunen auf die bereitgestellten Mittel zugreifen können, um zügig neue Investitionen zu verwirklichen. Hier sieht die CDU-Vorsitzende insbesondere die Bundesländer in der Pflicht, mit entsprechenden Ausführungsbestimmungen für eine unbürokratische Ausreichung der bereitgestellten Fördermittel zu sorgen.”
Nun ist also die Landesregierung gefragt, diese Mittel auch zweckentsprechend einzusetzen. Die Signale aus Kiel indessen sind für Lägerdorf eher negativ, im Land haben die Städte wohl das größere Gewicht. Bekannt ist die Situation Lägerdorfs in Kiel, immerhin ist der Landtagspräsident Kayenburg mit unseren Verhältnissen vertraut und er ist unser Abgeordneter, aber setzt er sich auch für Lägerdorf ein?
Gaetje
Dorfentwicklung oder doch nicht? 27.01.09
Anlässlich des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Lägerdorf erläuterte Bürgermeister Sülau die Vorhaben der Gemeinde, die die Dorfentwicklung Lägerdorfs vorantreiben sollen. Vorrang haben die Schule, ein Millionenvorhaben, die Kindergärten und Spielplätze, aber auch die Erschließung des Kampgeländes und die Entwicklung von Gewerbegebieten stehen auf der Agenda der Gemeindevertreter. Er unterstrich, dass diese Beschlüsse von allen Fraktionen einstimmig getragen werden.
Sülau ermahnte aber auch die Lägerdorfer, sorgfältig anzuwägen, ob sie bei der Abstimmung am 8.3.2009 den Antrag der Interessenvertretung unterstützen oder sich für die Dorfentwicklung entscheiden. -
Tatsächlich wurde von vielen Sympathisanten für diesen Antrag wohl der Zusammenhang des Kooperationsvertrages, der eben die Stilllegung der Straßen Sandweg und Schinkel vorsieht, und der Dorfentwicklung nicht erkannt. Lägerdorf kann ohne Einvernehmen mit der örtlichen Industrie keinen Weg aus der Schuldenfalle finden. Dabei erzwing die aktuelle Wirtschaftskrise gerade jetzt Investitionen. Nie war die Chance auf Zuteilung öffentlicher Mittel, die zur Ankurbelung der Wirtschaft dienen sollen, größer als jetzt. Aber ohne Mitwirkung der Industrie, die die Forderung nach Neuherstellung der Straßen als Bruch des Vertrages ansehen wird, ist die Gemeinde handlungsunfähig.
U.Gaetje
Straßenbau und Lägerdorf ist gerettet 05.01.2009
Vor einigen Tagen flatterten gelbe Zettel in die Häuser unter der Überschrift: Interessenvertretung zur Wiederherstellung und Beibehaltung der Verkehrsführung der Gemeindestraßen Sandweg und Schinkelner Weg in Lägerdorf.
Ihrem Ziel, die Bürger Lägerdorfs über die Zukunft der Heimatgemeinde und ihrer eigenen Zukunft mitbestimmen zu lassen, seien sie einem Stück näher gekommen, steht u. a. darauf. Die Zukunft der Gemeinde hängt also von dem Erhalt der genannten Straße ab, wird suggeriert, aber, abgesehen davon, wie unsinnig das ist, war das nicht die Frage, mit der die vielen Stimmen vorher gewonnen worden waren und deren Interessen jetzt vertreten werden sollen. Die Frage war doch: „Sollen die Straßen erhalten werden?“, und diese Frage ist leicht mit „Ja“ zu beantworten. Welche Bedeutung die Antwort für die Zukunft Lägerdorfs hat, wurde allerdings nur einseitig und mit wenig Detailkenntnis untermauert.
Dass die Schließung der Straßen Teil eines Kooperationsvertrages mit der Firma Holcim war, eines Vertrages, der für die Gemeinde mit zunächst ca. 750.000,-€ zu bewerten ist, war offenbar für die Interessenvertreter ohne Bedeutung. War auch klar, denn die Verfasser des Schreibens waren über die Inhalte und deren Auswirkungen kaum informiert. Da nützt es auch nicht, wenn man den Vertrag liest. Die dem Vertrag zugrunde liegenden Gutachten, behördlichen Abstimmungen usw. sind nicht Anlage des Vertrages, der ist nur das Ergebnis der Abwägungen. Die Gutachten über die Auswirkung der demographischen Veränderung, die Auswirkung des Landesentwicklungsplanes (Regionalplanes), die Schwächen der Lägerdorfer Infrastruktur und Finanzen, die in der Öffentlichkeit nicht diskutierbaren Vorhaben der Firma und nicht zuletzt die Rechtslage in Sachen Sandweg und Schinkel können nicht im Vorbeigehen bewertet werden. Es ist sicher leicht ohne Betrachtung der technischen Probleme, die Mittel für den Straßenbau zu verwenden, doch wem hilft es?
Hier gäbe es noch einiges zu sagen, aber der Gipfel ist die Unterstellung, die Bürger Lägerdorfs könnten auf diesem Wege über die Zukunft mitbestimmen. Die Gemeinde Lägerdorf wird selbstverwaltet, das heißt, von Lägerdorfern gewählte Vertreter gestalten verantwortungsbewusst die Zukunft Lägerdorfs, einige schon seit Jahren. Sie sind durch viele schwierige Verhandlungen gegangen, die nach vielen fruchtlosen Bemühungen erstmals ein für Lägerdorf akzeptables Ergebnis erbrachten. Da sind die Aktivitäten einiger weniger wohl kaum geeignet, bessere zukunftsweisende Beschlüsse zum Wohle Lägerdorfs zu erreichen. Aber wenn die Akteure sich schon so um Lägerdorf sorgen, warum arbeiten sie nicht in der Gemeindevertretung mit? Die Gemeindevertretung ist für jeden offen, zumindest als bürgerliches Mitglied.
Als Gemeindevertreter hätten die Akteure allerdings nicht die Möglichkeit, voreingenommen und populistisch zu entscheiden, dann stünden sie in Verantwortung.
U. Gaetje
Jahresrückblick 2008. 30.12.2008
Liebe Lägerdorferinnen und Lägerdorfer,
wieder ist ein Jahr vergangen und Sie fragen sich, was haben Ihre Parteien im zurückliegenden Jahr geleistet.
Schwerpunkte aus Sicht des CDU-Ortsverbands Lägerdorf waren und sind:
1. Die Entwicklung des Kampgeländes und die damit untrennbar verbundene Kooperation mit der Firma Holcim.
2. Stärkung des sozialen Miteinanders in Lägerdorf durch:
> Fortsetzung der Schulbausanierung
> Umsetzung der Spielplatzentwicklung
(Erstantrag der CDU-Fraktion aus dem Dezember 2007!)
> Förderung der Vereine u. Verbände
3. Entwicklung des Gewerbegebietes an der Rethwischer Str. und des Industriegebietes an der A 23
Nicht aus dem Auge verlieren dürfen wir die sich laufend erhöhende Verschuldung Lägerdorfs.
Besonders danken möchten wir allen Lägerdorferinnen und Lägerdorfern, die sich für unser Lägerdorf im zurückliegenden Zeitraum engagiert haben.
Für das Jahr 2009 wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Lägerdorf viel Gesundheit und persönliche Zufriedenheit.
Herzliche Grüße vom
CDU-Ortsverband Lägerdorf
Partnerschaft mit Sepopol 12.12.2008
Anlässlich eines Besuches hatte der Ortverband der CDU Lägerdorf 2004 in Abstimmung mit der Bürgermeisterin unter anderem auch die Ausweitung der Beziehungen landwirtschaftlicher Betriebe vereinbart.

Nachdem Klaus Hauschildt dann den Besuch einiger polnischer Landwirte hier organisiert hatte, organisierte er im Juni 2008 einen Gegenbesuch deutscher Landwirte aus Rethwisch und Umgebung in Sepopol. Bis auf Klaus Hauschildt waren die Besucher das erste Mal in Sepopol und daher von der großen Gastfreundschaft, die die Sepopol-Experten schon kennen, überwältigt. Begrüßt wurde die Delegation von Bürgervorsteher Janusz Bandura. Sowohl die Verwaltung der Gemeinde, an der Spitze die Bürgermeisterin Dorota Gorecka , als auch die Bauern sorgten für bleibende Erinnerungen an interessante Besichtigungstouren, reichliche Verpflegung und gute Unterkunft. Die Unterkunft war eine Ferienanlage, die von einer Försterfamilie aufgebaut worden war, eine Empfehlung für weitere Besuche. Bogdan Suchostawski, stellvertretender Bürgermeister, organisierte die Besichtigungstouren vor Ort und sorgte wie gewohnt für gute sprachliche Verständigung. Unsere Bauern fanden moderne, für hiesige Verhältnisse riesige Betriebe vor, die zunächst mit wenig Geld, Kredite kosteten 25% Zinsen, aber mit viel Mut und Vertrauen in die Zukunft aufgebaut wurden. Heute fließen auch EU-Mittel in die Region, die Durststrecke ist überwunden. Besucht wurde auch die Gärtnerei Kucharski. Aus dem kleinen Betrieb, der vor wenigen Jahren startete, ist heute ein Betrieb geworden, der 5 ha Tomaten oder, je nach Jahreszeit, Blumen unter Glas hat. Kucharski hatte die Kontakte zu Klaus Hauschildt genutzt, überregional tätig sein zu können.
Die Polen ließen es sich nicht nehmen, den Besuchern Masuren zu zeigen. Ritterspiele in Ryn im Schlosshotel, der Besuch des Masurenmuseums, eine Führung durch die Reste der Wolfsschanze in Rastenburg, der Besuch der Wallfahrtskirche Heiligen Linde waren die Höhepunkte der Rundreise.

Natürlich kam auch das Vergnügen nicht zu kurz, eine Floßtour auf der Alle, ein Grillabend mit 50 Leuten aus Sepopol beendete den Besuch in Sepopol.Natürlich gibt es auch auf der Rückfahrt noch viel zu sehen. Unter anderem wurde Frauenburg mit dem Kopernikuspendel und die Westernplatte in Danzig besucht. Diese Reise ist nur schwer zu übertreffen und die Gastfreundschaft der Polen ohnehin nicht, es soll nicht der letzte Kontakt sein.
CDU-Ortsverband